Seifen-Kerzen-Reinigungsmittel-Speisefette-Kosmetika-Walde
Seifen-Kerzen-Reinigungsmittel-Speisefette-Kosmetika-Walde
Seifen-Kerzen-Reinigungsmittel-Speisefette-Kosmetika-Walde Seifen-Kerzen-Reinigungsmittel-Speisefette-Kosmetika-Walde
 
 
 
 
 
 
 
 


Home Tiroler Reine Tiroler Reine - Seifen

Tiroler Reine - Seifen PDF Drucken E-Mail

Klicken Sie auf die Fotos für eine vergrößerte Ansicht der Seifen.

alpenspeik

alpenspeik1

Alpenspeik - die Ruhe

Im August, wenn die Nebel aus dem Tal steigen und ein starker aromatischer Duft die Luft erfüllt, ist Erntezeit des "Echten Speik". Der Name stammt von "Spica Celtica", "die Ähre der Kelten", wie die robuste Pflanze mit ihren hellgelben bis rostroten, in Trauben stehenden Blüten genannt wurde. Diese beinahe in Vergessebheit geratene Raritär der österreichischen Alpen war einst ein Star.

Das in den Wurzeln gespeicherte ätherische Baldrianöl verströmt einen unverwechselbaren herbfrischen Duft, der vor allem im Orient als Parfumöl so geschätzt wurde, dass der "Alpenbaldrian"in großen Mengen zuerst über die Berge gebracht und dann tonnenweise in Venedig verschifft wurde. Dies führte zu solch einem Raubbau, dass die Pflanze 1936 unter Naturschutz gestellt werden musste. Heute ist es nur Bergbauern mit eigener Lizenz erlaubt, mithilfe des sogenannten Kramperls den Alpenspeik zu ernten.
Seine Wirkstoffe straffen die Haut und erzeugen ein intensives Frischegefühl, das Körper und Geist harmonisiert und entspannt.

 himmelschluessel

himmelschluessel1

Himmelschlüssel - das Erwachen

Was wäre ein Frühling ohne HIMMELSCHLÜSSEL! Wenn die zart duftenden, leuchtend gelben Blüten die Eisdecke durchbrechen, künden sie von neuem Leben nach langer kalter Jahreszeit.
So ist die Primula veris, "der kleine Erstling", Symbol für Hoffnung, Jugend, Unschuld, Öffnung des Himmels und vor allem den Frühling, die Jahreszeit des großen Erwachens. "Allerweltsheiler" wurde sie in alten Zeiten genannt.

Die Heilkraft der in ihr enthaltenen Saponine, die Kopfschmerzen, Rheuma und Husten zu lindern vermögen, wird bis heute geschätzt. Um die besondere Anordnung der Blüten, die an die Form eines Schlüsselbundes erinnert, ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden, wonach die zauberhafte Blume Tür und Tor zu geheimnisvollen Schätzen öffnen könne.
Wenn das morgendliche Erwachen vom unverwechselbar süßlich-zarten, erdigen Duft dieser Seife begleitet wird, hält für einen Moment der Frühling Einzug in unser Badezimmer.

 bergminze

bergminze1

Bergminze - die Geborgenheit

Der großem Liebe zwischen Hades, dem Gott der Unterwelt, und der Nymphe Minthe haben wir - wenn wir den alten Grichen glauben wollen - den scharfkühlen, aromatischen Wohlgeruch der Minze zu verdanken. Wemm man die sattgrünen, gezackten Blätter nur leicht berührt, verströmen sie einen Duft, der den gesamten Raum mit Frische erfüllt.
Ursache dafür ist das Freiwerden des ätherischen Öls Menthol, das so anregend und lösend zugleich wirkt, dass die Minze von jeher als Symbol der Gastfreundschaft, Heilkraft und vor allem der leidenschaftlichen Liebe galt.
So bekränten sich in alten Zeiten Braut und Bräutigam mit Minze. Ein mit Minzblättern abgeriebener Esstisch bot den Gästen besondere Frische, ein Minzenkranz als Tischschmuck sollte dem Wunsch nach Gesundheit bis ins hohe Alter Ausdruck verleihen, denn Minze weckt die Lebensgeister, schärft und reinigt den Verstand, lindert unsere Ängste, beruhigt die Nerven, erheitert, wärmt das Herz und wirkt ausgleichend auf unseren Tag.

birke

birke1

Birke - das Glück

Sie gilt als Baum des Lebens, der Liebe, der weiblichen Schönheit und des Glücklichseins: die BIRKE. Mit ihrer enormen Widerstandskrat, Kälteresistenz und Fortpflanzungsfähigkeit ist sie das überragende Symbol des Neubeginns, des Frühlings und vor allem des Lichts.
Am 2. Februar, zu Lichtmess, wird der Beginn des bäuerlichen Arbeitsjahres und das Wiedererwachen des Lichtes im Jahreskreis mit Birkenzweigen gefeiert. Bei der Tiroler Fronleichnamsprozession werden die Straßen der Dörfer mit jungen Birkenstämmen gesäumt, in Großbritannien richtet sich gar der Beginn des Geschäftsjahres traditionellerweise nach dem Austreiben der Birken um den 1. April.
Die hellgrün leuchtenden Blätter des Frühlings, als Tee zubereitet, regulieren den Wasserhaushalt des menschlichen Körpers. Ihre harntreibende, entzündungshemmende, blutreinigende, sogar leicht antidepressive Wirkung erklärt die verjüngende und tröstende Lebenskraft, die dem Baum mit der hell schimmernden Rinde und den im Wind pendelnden Zweigen von jeher zugeschrieben wird.

gletschermilch

gletschermilch1

Gletschermilch - die Tradition

Das karge Sellraintal in den Zentralalpen Tirols bot seinen Bewohnern eine einzigartige Quelle als Lebensgrundlage: die GLETSCHERMILCH. Dieses kristalline, weiche Wasser des Gebirgsbaches Melach eignete sich aufgrund seines Härtegrades hervorragend zur Reinigung von Wäsche. So waren Frauen, Männer und Kinder des Tales über 200 Jahre lang tagaus, tagein an den Ufern des Flusses in ihren Waschhütten damit betraut, die Linnen der Bürgerhaushalte des naheliegenden Innsbruck in ihren Öfen und Zubern zu bearbeiten.

An sonnigen Sommertagen leuchteten die Talflanken und Hänge weiß von der auf dem Rasen aufgebreiteten und zwischen Bäumen und Sträuchern aufgehängten Wäsche. Wind und Sonne sollten sie trocknen und bleichen und ihr den unvergleichlichen Duft des Tales mitgeben.
Einige der Sellrainer Bauern tauschten in der Seifensiederei Walde reinen Rindertalg gegen wertvolle Seife.

vergissmeinnicht

vergissmeinnicht1

Vergissmeinnicht - die Erinnerung

Vielleicht sind es die kleinen gelben Sterne inmitten des intensiven Blaus der Blüten. wie Sterne am Himmel, die auf besondere Art und Weise berühren: Von Europa über China bis nach Japan wird diese Blume überall gleich genannt: forget-me-not, ne m´oubliez pas, no-me-olvides, forgan-mig-ikke, Wu Wang Cao und VERGISSMEINNICHT. Es ist das Symbol für die zärtliche Erinnerung, den Abschied in Liebe, die Freundschft und vor allem die Treue.
So ranken sich viele Sagen und Gedichte um die kleine Blume: Goethe erzählt im "Blümlein Wunderschön" von einem Grafen, der, eisam im Verlies, nur einen Gedanken hatte: dass ihn seine Liebste nicht vergessen möge. Vom Fenster des Turms aus wählte er das Vergissmeinnicht, dessen Anblick ihm die Treue seiner Geliebten versprechen sollte. Blüte und Wurzel wurden einst im Liebeszauber verwendet. Heute bezaubern uns die blauen Blüten als Blumenstrauß - oder sie dienen zur Veredelung zart duftender Seifen.

 

holunder

holunder1

Holunder - die Geborgenheit

Seit dem frühen Mittelalter durfte ein Holunderbaum als Beschützer rund um Haus und Hof nicht fehlen. Der "holuntar" galt als "Baum der Holle", das Urbild der weisen Erdmutter, die als guter Geist die Bewohner vor Krankheit und allem Unglück behüten sollte.
Deshalb war es undenkbar, den Baum zu fällen oder sein Holz zu verbrennen, der Bauer zog ehrfurchtsvoll den Hut vor ihm, in der magischen Johannisnacht schüttelten junge Mädchen seine Äste und erhofften sich, im darauffolgenden Traum den Mann ihres Lebens zu sehen. Für lange Zeit war er wohl eine der wichtigsten Heilpflanzen des Alltags, die "Medizinkiste des Landes" - so fühlte man sich geborgen in der Nähe seiner Kraft als schützender, heilender und nährender Baum.
Seine strak duftenden, cremig weißen Blüten erscheinen im Juni in flachen Dolden, sie geben dem beliebten Hollersirup seinen unverwechselbaren Geschmack. Die schwarzvioletten Beeren des Herbstes bereiten uns - immunstimulierend und nervenstärkend - auf die kalte Jahreszeit vor.

almrose

almrose1

Almrose - die Liebe

Wenn im Mai die Hänge der Alpen bis über die Waldgrenze purpurrot leuchten, hat die Blütezeit der ALMROSE begonnen. Dem Heidekrautgewächs Almrose, auch Alpenrose, Donnerrösl, oder Almrausch genannt, wurden vom Volksmund verschiedenste, zum Teil widersprüchliche Eigenschaften angedichtet: Abergläubische Bergwanderer warfen ihren Almrosenstrauß weit von sich, wenn ein Gewitter nahte, aus Angst vom Blitz erschlagen zu werden. Nordtiroler Bauernhingegen nagelten Amrosen an die Firstbalken ihrer Höfe, um diese vor "Dunder und Blitz" zu schützen. Andere glaubten, das Röserl könne den Kühen den "Rausch", eine Rinderkrankheit, austreiben.
In der Blumensprache der Romantik ist sie das Symbol der Verliebten. Wenn ein heimlicher Verehrer seine Angebeteten eine Almrose mitbrachte, bedeutete es "Wann sehen wir uns wieder?" und sollte kommendes Glück verheißen  - der zarte Duft der Seife soll an dieses innige Gefühl des ersten Verliebtseins erinnern.

 

 

 
 
Dörrstraße 78, A-6020 Innsbruck, Tel.: +43 (0) 512 282163, office@walde.at
Seifen-Kerzen-Reinigungsmittel-Speisefette-Kosmetika-Walde
Seifen-Kerzen-Reinigungsmittel-Speisefette-Kosmetika-Walde